Sehr viele Haushalte heizen mit Gas oder kochen mit Gas. Aber auch fast genauso viele Haushalte ärgern sich ständig über eine unübersichtliche Gasrechnung der Gasanbieter. Ein Problem beim Gasverbrauch ist die Tatsache, dass es sich dabei um ein Naturprodukt handelt.

Aber wie alle Naturprodukte untersteht auch das Gas natürlichen Schwankungen. Der Energiegehalt des Gases ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Faktoren, die bei der Gasabrechnung eine Rolle spielen, sind zum Beispiel die Gastemperatur und der Gasdruck. Um den Gasverbrauch unter Kontrolle zu bringen, erfolgt die Messung und Abrechnung auf der Grundlage einheitlicher Vorschriften. Es gibt nur eine Möglichkeit, den Gasverbrauch unter Kontrolle zu bringen. Das sind Vorschriften, die für alle Gasversorger vorgeschrieben sind und von den Eichbehörden überwacht werden. Zusätzlich zu den Problemen mit der Berechnung kommen noch die Preisprobleme. Pünktlich zum September steigen jedes Jahr die Preise für Gas wieder an.

Um als Verbraucher nicht jedes Jahr wieder mit Nachzahlungen zu rechnen, wollen Verbraucher ständig ihren Gasverbrauch reduzieren. Eine Alternative zum Gasverbrauch reduzieren ist es auch, den Gasanbieter zu wechseln. Auch damit kann man viel Geld sparen, wenn man zu einem günstigeren Anbieter geht. Den Anbieter zu wechseln ist nur eine Möglichkeit. Mit ein paar kleinen Möglichkeiten kann man seinen Gasverbrauch reduzieren. So kann zum Beispiel die Reduzierung der Raumtemperatur von einem Grad schon den Gasverbrauch reduzieren. Ein Grad Unterschied kann eine Einsparung von bis zu 6 % ergeben. Gasverbrauch reduzieren kann man auch über Nacht, wenn man dann die Temperatur ein paar Grad nach unten korrigiert.

Erneuerbare Energien revolutionieren die Energiewirtschaft

 

Die Wende in der Energiepolitik

Erneuerbare Energien, also Energie aus Wasserkraft, Sonne, Wind, Erdwärme, Biomasse oder nachwachsenden Rohstoffen wie Holz sind auf dem besten Weg, die Energiewirtschaft zu revolutionieren. Man begann verstärkt in den 1990er Jahren mit der Nutzung von Wind, Sonne und Biomasse.
Erneuerbare Energiequellen decken heute in Deutschland bereits 20 % des Strombedarfs.
Während das Industriezeitalter Hand in Hand mit Steinkohleabbau ging und man bis heute noch auf fossile Energieträger wie Erdöl und Kohle setzt, darf nicht vergessen werden, dass die Vorkommen fossiler Energieträger bald erschöpft sein werden. Des weiteren wird bei der Nutzung von fossilen Energieträgern viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt - Erneuerbare Energien kommen ohne diese schädlichen Folgen für die Umwelt aus. Viele Länder sind außerdem nicht mehr gern abhängig vom Import aus anderen Staaten, um sich Kosten und politische Querelen zu ersparen.

Auch die Kernenergie ist keine erneuerbare Energieform, weil Uran etwa kein Rohstoff ist, der nachwächst und somit zu den fossilen Energieträgern zählt. Nach Tragödien wie der in Fukushima ist man außerdem bemüht, anderen Energieformen, die weniger gefährlich sind, Platz zu machen.

Bei Windkraftanlagen wurden schon große technische Fortschritte gemacht.
Auch die Nutzung der Sonnenenergie ist im Vormarsch - Durch die ständige Kernfusion werden in der Sonne dermaßen große Energiemengen frei, dass auf der Erde mit Photovoltaikanlagen und solarthermischen Kraftwerken Strahlungsleistung genutzt und gespeichert werden kann.

Auswirkungen am Arbeitsmarkt

Die Anzahl der Beschäftigten in der Branche der erneuerbaren Energien hat sich im Zeitraum zwischen 2004 bis 2009 verdoppelt. Es strömen immer mehr gut ausgebildete Fachkräfte in den neuen Wirtschaftszweig.

Die Bevölkerung Deutschlands ist immer mehr für den massiven Ausbau der neuen, regenerativen Energieformen. Regenerative Energien finden außerdem die Zustimmung von etwa 90% der Bevölkerung Deutschlands.
Die deutsche Bevölkerung ist mehrheitlich auch dazu bereit, für regenerative Energien höhere Kosten in Kauf zu nehmen.